Music Archive - Wiebke Zeise
42
archive,category,category-music,category-42,ajax_fade,page_not_loaded,,select-theme-ver-2.4.1,vertical_menu_enabled, vertical_menu_transparency vertical_menu_transparency_on,wpb-js-composer js-comp-ver-4.7.4,vc_responsive

Byebye Alltag, hello world!

 

Das so ziemlich Coolste und Knallgeilste sind für mich …. *Trommelwirbel*…. die Shootingreisen.
Byebye Alltag, hello world!

Man packt seine 7 Sachen zusammen und fliegt / fährt / beamt in ein anderes Land und schwupps, ist man auf seiner eigenen kleinen Abenteuerreise!
Eine meiner Lieblingsshootingreise war die Reise mit Dino Mari in Spanien.
Ich bin um 3 Uhr morgens aufgestanden, um in Lichtgeschwindigkeit (wuuuuuuuuuush) zu dem 1  1/2h entfernten Flughafen zu fahren (Ich bin da ein ziemlich übervorsichtiger Typ und lieber 2 Stunden vor Abflug am Flughafen).
Damals noch mit meiner Harley Quinn Jacke und meinen Lieblingsmonsterschuhen stand ich an der Schlange der Sicherheitscheckdingssuperanlage und hörte ein paar meiner Lieblinsrammsteinsongs und träumte schon von der großen Welt.


Ich liebe das Fliegen! Und ich liebe Fensterplätze im Flugzeug. Und ich hasse diese ultragruselige superlaute Klospülung im Flugzeug 😀  (Als Kind dachte ich immer, man kann da rausgesaugt werden!) .
Als ich angekommen bin, wurde ich direkt superlieb mit einem Kaffee vom Dino abgeholt. Zugegeben, so früh morgens bin ich ohne Kaffee eine ziemliche Schlaftablette, aber zum Glück weiß der Dino das ja 😀
Wir sind dann direkt vom Flughafen ins Hotel nach Rosas gefahren um dort erst mal ordentlich zu Frühstücken.
Und dann direkt nach Cadaques, denn Pause kann man sich ja auch später (wenn’s Licht nicht mehr da ist und man keinen Bock auf hohe Iso hat) nehmen!

Und Cadaques ist einfach mal… richtig richtig richrig geil! Jedes Haus ist weiß und jede Tür ist türkis! Und alles voller Katzen!

Dino + Wiebke + wenig Schlaf + ein lustiger Opa verfolgte uns + viele Katzen + ein wenig Heiligkeit + Kamera + Magic

Türkiiiis!

Als wir in Cadaques geshootet haben, verfolgten uns nicht nur Katzen. Da war auch ein Opi, der uns die ganze Zeit hinterher lief und uns aus sicherer Entferung beobachtete. Ich glaube er hatte sich andere Fotos erhofft 😀
Hahaha 😀
Und das Umziehen in den kleinen Gassen war doch nicht so einfach, wie ich dachte. Naja, ich hätte vielleicht vorher auf Fenster achten sollen.

Im schicken Bokeh versteckt sich ein armes kleines blindes Kätzchen 🙁 Am Liebsten hätte ich sie mitgenommen.

Da ich so genörgelt hatte und unbedingt zum Meer wollte, sind wir auch direkt zum Strand in Cadaques gelaufen.
Und yippie! Was will man mehr als MEER? Mehr Meer? Meehhhheeerrr. Was auch immer 😀
(Dino würde an der Stelle “coole Endurostrecken” sagen. Vermutlich.)

*haach*

Bei dem Bild fehlt nur noch ein Sterndu, dann wäre es perfekt. Oder ein Goldini?

Als wir zurück zum Hotel fahren wollten, sahen wir beide vom Auto aus Wolken, die sich dort in den “Bergen” verfangen haben und wir beschlossen, mal kurz nach oben zu fahren und zu gucken, ob man auch gleich ein Wölkchenbild machen kann. Aber immer da, wo ich stand, verzog sich dieses fiese Teil und ich wurde nur nass 😀


Aber hey, wir haben in den Wolken geshootet! Hier ist das Beweisfoto:

Und ja, die war direkt neben mir! Dino ist Zeuge! 😀

Und das war nur ein Morgen + Vormittag in Spanien mit dem Dino zusammen. Und sooooo viele tollen Bilder!

Da ich hier keinen 20 seitigen Blogeintrag schreiben will, schreibe ich wann anders weiter 😀 Muss ja schließlich noch spannend sein und bleiben, oder? (Ey, an der Stelle bitte nicht zweifeln!)

Danke Dino, dass du mir dieses Abenteuer möglich gemacht hast! Ich kann nicht beschreiben wie happy ich darüber bin!

Wie sieht es denn bei euch aus? Hattet ihr schon eine Shootingreise? Wie war sie für euch?

Herzliche Grüße,
die Wiebke

 

 

Das Kreativloch

Das Kreativloch.
Jeden Mittwoch sitze ich am PC und überlege mir die ganze Zeit, über was ich schreiben kann.
Schreibe ich über Shootingreisen, über Aufträge, irgendwelche Jobs oder neue Kleider, die ich bekommen hab.
Und jedes Mal fange ich an und lösche den Text wieder, schreibe einen anderen text, lösche ihn wieder und so weiter. Irgendwie hat er keinen Inhalt oder das Thema gefällt mir nicht richtig und…. bääh. Ich fühle mich einfach im Moment so kreativ wie eine Kartoffel.

Aber das ist nichts im Vergleich zum Kreativloch, dass man ab und zu hat.
Es gibt immer Momente, da habe ich KEINE Ahnung, was ich machen möchte.
Was will ich für Themen shooten, was nehme ich für Outfits mit, was kann man an der oder dieser oder jener Location machen, was für Makeup nehme ich und blablabla. Bei den vielen Fragen hat man irgendwie keine Lust mehr darüber nachzudenken.
Es ist viel bequemer, einfach zuhause rumzusitzen und einen Glühwein zu schlürfen, seinen Kuschelpulli zu tragen und mit einer Jogginghose zuhause rumzugammeln.
Denn draußen ist es kalt, vermutlich Stau, viele Menschen, mit denen man reden muss und man muss den Kuschelpulli ausziehen, weil er viel zu iehbähpfui für die Außenwelt ist.

Tja, das ist irgendwie kein schicker Text. Aber leider kommt dieses Loch viel zu oft.
Doch wie zieht man sich da wieder raus? Wie findet man neue Ideen, neue Anreize? Wo kann man die Motivation (legal) wieder erlangen? Wie kann man dieses “JUST DO IT” umsetzen, ohne Meister des Selbstbetruges zu werden?

Wenn ich in dieser Phase bin, schaue ich mir meine Bilder an. Ich gucke, was ich bis jetzt gemacht habe und was noch fehlen könnte. Ich fange an zu basteln und zu nähen, höre Musik und gucke Bilder anderer Modelle und Fotografen an und irgendwie macht es dann immer *POOF MAGIC* und ich hab wieder was im Kopf. Ganz ohne Schokolade (wobei ich nichts gegen Schokolade einzuwenden habe).
Dank solchen Dingen werde ich wieder inspiriert und es fluppt wieder.
Und natürlich hoffe ich auch mal andere zu inspirieren, die in so einem Loch stecken.

Herzlichste Grüße,
die Wiebke

 

Vergleiche dich nicht mit anderen.

 

„Die wollen doch bestimmt nicht mit mir arbeiten, die sind viel erfolgreicher als ich“

„Wenn ich mit denen arbeite, bin ich das Entlein unter den Schwänen!“

„ Wenn sie mit mir arbeiten, dann bestimmt nur aus Mitleid. Sie hat dreimal so viele Likes wie ich“

Wer kennt das nicht? Sätze, die einem manchmal in den Sinn kommen.

Man sieht andere Menschen im Internet und vergleicht sich. Und schneidet da natürlich viel schlechter ab und schämt sich für seine Beschränktheit, egal in welchem Bereich.
Gerade in der Model- und Fotografenwelt ist das der Fall. Man sieht bildschöne, perfekte Modelle und unglaublich tolle und erfolgreiche Fotografen und …. sich selbst.
Designer, die nur mit total schlanken und großen Modellen arbeiten, die so unglaublich schön sind, dass man sich am Liebsten eine Papiertüte über den Kopf ziehen mag. Fotografen, die nur solche perfekten Modelle shooten und … wieder sich selbst.
Durch diesen direkten Vergleich – vielleicht ist man in diesem Moment total abgekämpft und ungeschminkt, schrecklich gekleidet, Augenringe dunkler als bei Pandas – und diese perfekten Personen. Und dadurch bekommt man schreckliche Minderwertigkeitskomplexe. Klar, es ist menschlich sich zu vergleichen, aber in dieser Welt des Photoshops und Fakes niederschmetternd.

Aber halt stop. Was zeigen sie? Was würde ich zeigen? Natürlich nur einen kleinen Ausschnitt meines Lebens. Meine perfekten Momente, meine schönsten Augenblicke, Dinge, die ich zeigen will! Und so denke nicht nur ich, sondern doch irgendwie alle, oder?
Würde ein Model ein unvorteilhaftes, schreckliches Bild posten? (Okay, in meinem Fall schon, aber wir reden hier allgemein).
Würde ein Fotograf ein Bild eines misslungenen Shoots zeigen?
Natürlich nicht! Denn das fällt alles wieder auf die Person zurück und schreckt andere ab. Und wer will das schon? Schließlich muss man sich ja verkaufen und so gut wie möglich darstellen.

Deswegen: Mache niemals den Fehler und vergleiche dich und dein Leben mit den Glanzmomenten anderer!!!

Man selbst lebt sein Leben ja selbst. Um es meiner Meinung nach voll ausleben zu können, darf man sich nicht in den Schatten anderer stellen und sollte selbst dafür sorgen, sich in seinem Licht zu wärmen!

Es sind deine Momente, die du selbst erschaffst. Deine Erfolge, deine Tiefs, aus denen du dich mit blanker Faust aus der Schlacht rauskämpfen musstest. Alles, was du selbst erarbeitest. Und das lässt alles viel heller strahlen, als die Erfolge der anderen!

Herzliche Grüße!
die Wiebke