haarspay Archive - Wiebke Zeise
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Byebye Alltag, hello world!

 

Das so ziemlich Coolste und Knallgeilste sind für mich …. *Trommelwirbel*…. die Shootingreisen.
Byebye Alltag, hello world!

Man packt seine 7 Sachen zusammen und fliegt / fährt / beamt in ein anderes Land und schwupps, ist man auf seiner eigenen kleinen Abenteuerreise!
Eine meiner Lieblingsshootingreise war die Reise mit Dino Mari in Spanien.
Ich bin um 3 Uhr morgens aufgestanden, um in Lichtgeschwindigkeit (wuuuuuuuuuush) zu dem 1  1/2h entfernten Flughafen zu fahren (Ich bin da ein ziemlich übervorsichtiger Typ und lieber 2 Stunden vor Abflug am Flughafen).
Damals noch mit meiner Harley Quinn Jacke und meinen Lieblingsmonsterschuhen stand ich an der Schlange der Sicherheitscheckdingssuperanlage und hörte ein paar meiner Lieblinsrammsteinsongs und träumte schon von der großen Welt.


Ich liebe das Fliegen! Und ich liebe Fensterplätze im Flugzeug. Und ich hasse diese ultragruselige superlaute Klospülung im Flugzeug 😀  (Als Kind dachte ich immer, man kann da rausgesaugt werden!) .
Als ich angekommen bin, wurde ich direkt superlieb mit einem Kaffee vom Dino abgeholt. Zugegeben, so früh morgens bin ich ohne Kaffee eine ziemliche Schlaftablette, aber zum Glück weiß der Dino das ja 😀
Wir sind dann direkt vom Flughafen ins Hotel nach Rosas gefahren um dort erst mal ordentlich zu Frühstücken.
Und dann direkt nach Cadaques, denn Pause kann man sich ja auch später (wenn’s Licht nicht mehr da ist und man keinen Bock auf hohe Iso hat) nehmen!

Und Cadaques ist einfach mal… richtig richtig richrig geil! Jedes Haus ist weiß und jede Tür ist türkis! Und alles voller Katzen!

Dino + Wiebke + wenig Schlaf + ein lustiger Opa verfolgte uns + viele Katzen + ein wenig Heiligkeit + Kamera + Magic

Türkiiiis!

Als wir in Cadaques geshootet haben, verfolgten uns nicht nur Katzen. Da war auch ein Opi, der uns die ganze Zeit hinterher lief und uns aus sicherer Entferung beobachtete. Ich glaube er hatte sich andere Fotos erhofft 😀
Hahaha 😀
Und das Umziehen in den kleinen Gassen war doch nicht so einfach, wie ich dachte. Naja, ich hätte vielleicht vorher auf Fenster achten sollen.

Im schicken Bokeh versteckt sich ein armes kleines blindes Kätzchen 🙁 Am Liebsten hätte ich sie mitgenommen.

Da ich so genörgelt hatte und unbedingt zum Meer wollte, sind wir auch direkt zum Strand in Cadaques gelaufen.
Und yippie! Was will man mehr als MEER? Mehr Meer? Meehhhheeerrr. Was auch immer 😀
(Dino würde an der Stelle “coole Endurostrecken” sagen. Vermutlich.)

*haach*

Bei dem Bild fehlt nur noch ein Sterndu, dann wäre es perfekt. Oder ein Goldini?

Als wir zurück zum Hotel fahren wollten, sahen wir beide vom Auto aus Wolken, die sich dort in den “Bergen” verfangen haben und wir beschlossen, mal kurz nach oben zu fahren und zu gucken, ob man auch gleich ein Wölkchenbild machen kann. Aber immer da, wo ich stand, verzog sich dieses fiese Teil und ich wurde nur nass 😀


Aber hey, wir haben in den Wolken geshootet! Hier ist das Beweisfoto:

Und ja, die war direkt neben mir! Dino ist Zeuge! 😀

Und das war nur ein Morgen + Vormittag in Spanien mit dem Dino zusammen. Und sooooo viele tollen Bilder!

Da ich hier keinen 20 seitigen Blogeintrag schreiben will, schreibe ich wann anders weiter 😀 Muss ja schließlich noch spannend sein und bleiben, oder? (Ey, an der Stelle bitte nicht zweifeln!)

Danke Dino, dass du mir dieses Abenteuer möglich gemacht hast! Ich kann nicht beschreiben wie happy ich darüber bin!

Wie sieht es denn bei euch aus? Hattet ihr schon eine Shootingreise? Wie war sie für euch?

Herzliche Grüße,
die Wiebke

 

 

Vergleiche dich nicht mit anderen.

 

„Die wollen doch bestimmt nicht mit mir arbeiten, die sind viel erfolgreicher als ich“

„Wenn ich mit denen arbeite, bin ich das Entlein unter den Schwänen!“

„ Wenn sie mit mir arbeiten, dann bestimmt nur aus Mitleid. Sie hat dreimal so viele Likes wie ich“

Wer kennt das nicht? Sätze, die einem manchmal in den Sinn kommen.

Man sieht andere Menschen im Internet und vergleicht sich. Und schneidet da natürlich viel schlechter ab und schämt sich für seine Beschränktheit, egal in welchem Bereich.
Gerade in der Model- und Fotografenwelt ist das der Fall. Man sieht bildschöne, perfekte Modelle und unglaublich tolle und erfolgreiche Fotografen und …. sich selbst.
Designer, die nur mit total schlanken und großen Modellen arbeiten, die so unglaublich schön sind, dass man sich am Liebsten eine Papiertüte über den Kopf ziehen mag. Fotografen, die nur solche perfekten Modelle shooten und … wieder sich selbst.
Durch diesen direkten Vergleich – vielleicht ist man in diesem Moment total abgekämpft und ungeschminkt, schrecklich gekleidet, Augenringe dunkler als bei Pandas – und diese perfekten Personen. Und dadurch bekommt man schreckliche Minderwertigkeitskomplexe. Klar, es ist menschlich sich zu vergleichen, aber in dieser Welt des Photoshops und Fakes niederschmetternd.

Aber halt stop. Was zeigen sie? Was würde ich zeigen? Natürlich nur einen kleinen Ausschnitt meines Lebens. Meine perfekten Momente, meine schönsten Augenblicke, Dinge, die ich zeigen will! Und so denke nicht nur ich, sondern doch irgendwie alle, oder?
Würde ein Model ein unvorteilhaftes, schreckliches Bild posten? (Okay, in meinem Fall schon, aber wir reden hier allgemein).
Würde ein Fotograf ein Bild eines misslungenen Shoots zeigen?
Natürlich nicht! Denn das fällt alles wieder auf die Person zurück und schreckt andere ab. Und wer will das schon? Schließlich muss man sich ja verkaufen und so gut wie möglich darstellen.

Deswegen: Mache niemals den Fehler und vergleiche dich und dein Leben mit den Glanzmomenten anderer!!!

Man selbst lebt sein Leben ja selbst. Um es meiner Meinung nach voll ausleben zu können, darf man sich nicht in den Schatten anderer stellen und sollte selbst dafür sorgen, sich in seinem Licht zu wärmen!

Es sind deine Momente, die du selbst erschaffst. Deine Erfolge, deine Tiefs, aus denen du dich mit blanker Faust aus der Schlacht rauskämpfen musstest. Alles, was du selbst erarbeitest. Und das lässt alles viel heller strahlen, als die Erfolge der anderen!

Herzliche Grüße!
die Wiebke

Nicht. Nachmachen. Echt jetzt!

 

Yes, das ist schonmal ein guter Titel eines Blogeintrages.
Es geht um Makeup. Oder Haarspray. Je nach Beklopptheit ist beides gleichzeitig anwendbar 😀

WUUUH GOLD!

WUUUH GOLD!

Ich habe mir zur Halloweenzeit ein schickes Haarspay der Farbe GOLD (ist das überhaupt eine Farbe?!) geholt. Gold ist eine schöne Farbe, wirkt edel, ist selten, schön, glänzt und mag ich einfach.
Aber irgendwie wirkt kein Gold so richtig golden auf Fotos, sondern eher wie eine braune Pampe unbekannter Herkunft (Nein, denk’ nicht dran! Das meinte ich NICHT)

Also kam ich auf die wundervolle Schnapsidee, mir das goldene Haarspay volle Kanone ins Gesicht zu sprühen! Das war auch soweit okay, außer, als es in die Augen geflossen ist. Nicht schön. Gaaarnicht schön.
Und natürlich hab ich auch das Spay auf die Lippen und ein bisschen auf die Zähne gesprüht, weil es meiner Meinung nach “authentischer” aussah. Und war nun wirklich richtig echt superwirklich überhauptnicht ganz und garnicht schön! Aaaaber was macht man nicht alles für ein tolles Bild!

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Je nach Licht sieht das Gold sogar bronzig aus 🙂

Das schicke Haarspray wirkt unglaublich toll auf den Bildern und sieht meiner Meinung nach nach richtigem Gold aus! Und dafür, dass das Haarspray nicht teurer als 3 Euro war, ist es echt super.