Wiebke Zeise | Blog
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Polas

 

Das so ziemlich grausamste Ding am Modeln sind wohl Polas.

Ungeschminkte, unbearbeitete Bilder. Die traurige Wahrheit 😀 So, wie man sich jeden Morgen im Spiegel sieht und wo man denkt „ach du kacke, was ist das denn?!“
Tjaaa. Aber sie sind wichtig. Warum?
Fotografen & Visas können einen dann so sehen, wie man wirklich aussieht. Ganz ohne Photoshop, ohne Makeup, ohne Perücke, ganz normal.
Und dann können Fotografen und Visas auch richtig starten zu planen 🙂


Auch jede Agentur fragt nach Polas, also Augen zu und durch! Wichtig sind auch Polas mit Haare offen und nach vorne gekämmt plus Zopf. Damit kann man die Haarlänge sehen beziehungsweise das Gesicht wird nicht von Haaren verdeckt und somit kann man die Gesichtsfeld gut erkennen. In speziellen Fällen muss man sogar Haarpolas und Haarvideos machen, erst heute hab ich ein Haarvideo gemacht 😀

Wichtig: Bei Polas sollte man neutrale, eng anliegende Sachen tragen: Warum? Nicht-Neutrales lenkt ab und man kann die Figur erkennen. Aber nur im seltesten Fall wird nach Polas im Bikini/Unterwäsche gefragt. Man kann die Polas auch für’s erste mit dem Handy machen! Achtet auf neutralen Hintergrund! (Und optimal Tageslicht)



Bei jeder Bewerbung schicke ich immer Sedcard plus meine Polas los.  Auch wenn ich immer denke: Uiuiuiuiui, das wird ja was 😀

Also los! Ab an die Kameras und Handys!
Ich hoffe der Beitrag hat euch gefallen!


Herzlichste Grüße,
die Wiebke <3

 

Mein erster Auftritt!

 

Mein erster Bandauftritt kann man in 3 Wörtern beschreiben: Ach – du – kacke! 😀

Ohgooooottt, war ich nervös!
Aber hey, ich fange vorne an.

Vielen Dank für die Bilder, Wolfgang! -http://fotoblob.de/cms/

Wer es noch nicht weiß: ich bin Sängerin und „pling“-Gitarristin (ich spiele nur Akkorde)  der obercoolen krassgeilen Band Skiptones (Jaa, das musste sein!). Allein Sängerin zu sein ist mit schon peinlich. Obwohl ich so viel Kameraerfahrung habe und es gewöhnt bin, im „Mittelpunkt“ zu stehen, fühle ich mich sooooo unsicher 😀
Skiptones besteht aus 4 Personen. Wir haben eine Schlagzeugerin, eine Lead-Gitarristin und einen Bassisten und mich, die Sängerin.
Am Tag des Auftritts (wir haben uns Monate vorbereitet und unsere ganzen selbst geschriebenen Lieder geprobt und geprobt und geprobt) sind wir zum Bandraum gefahren und haben unserer Lineup oder Songliste, oder wie man das nennt, gespielt und danach alles eingepackt.
Dann ging es in Lichtgeschwindigkeit Richtung Sauerland zu unserem ersten Auftrittsort. Das Burn Metall im Sauerland!
Ich vergesse immer die selbstgeschriebenen!!!! Texte, wenn ich Panik hab. Die gaaaanze Zeit im Auto habe ich also innerlich die ganzen Texte noch einmal durchgesungen. Und wieder und wieder. Und daran gedacht, wie ich mich wohl diesen Abend abgrundtief blamieren könnte (z.B. den Text vergessen, rot wie eine Tomate werden, die Gitarre fallen lassen (einen Tag davor ist mir der Gurt gerissen), voll gegen das Mikro dötzen und so weiter und sofort. Und tatsächlich hilft es irgendwie nicht, daran zu denken, was alles falsch laufen könnte 😀

Aber das war alles noch vergleichsweise okay. Zumindest, bis ich die Bar betreten habe. Denn die war einfach mal viel größer, als ich gedacht hatte. Und die Stage auch. Und das Scheinwerferlicht war viel heller. Und ich irgendwie so klein und unbedeutend und viel zu verpeilt, um diesen Abend etwas reißen zu können.
Warum bin ich auf einmal soooo unsicher? Argh!
STOP!
Alles wird gut. Aaaaallles wird gut.
Oder so.


Na okay. Vor meinen lieben Bandkollegen wollte ich nicht so nervös wirken. Eher cool. Und das ist ja irgendwie nicht so schwer, oder?! (Achtung, Ironie)
Zum Glück waren alle selbst nervös und haben so meine Nervosität nicht so bemerkt.
Wir haben alle Instrumente aufgebaut, es waren schon so um die 20 Leute da (von 100!) und sollten nen Soundcheck machen.
Und das setzt voraus, das ich in voller Lautstärke ins Mikro singe! Aaaaah! Hätte ich das vorher gewusst!
Achdukackeachdukackeachdukacke. Vor anderen Leuten in LAUT singen.
Wie und warum ich das gemacht hab? Keine Ahnung. Im Nachhinein denke ich, weil ich nicht meine Unerfahrenheit zeigen wollte 😀 Aber eigentlich hab ich mich nicht getraut 😀
Na okay, irgendwie klappte es. Und irgendwie hat sich das auch okay angehört.
Glaub ich 😀

Eine halbe Stunde später sollten wir dann auftreten. Und ich sollte uns, Skiptones, auch noch vorstellen… hahaha…..ha… ohno! Es wurde dann ein peinliches „Hallo, wir sind die Skiptones“…. Aber hey. Besser als Nichts, oder?! 😀
Und wir starteten mit „Isn’t it Ironic?!“. Unser erstes Lied und echt irgendwie passend 😀
Und auf einmal waren wir beim letzten Lied und haben alle 8 Lieder gespielt. Keine Ahnung, was passiert ist 😀 Die Musik hat uns alle mitgerissen und wir haben nichts mitbekommen. Haben unser Ding gemacht, ohne irgendwie geistig anwesend zu sein aber irgendwie doch.

Lieblingsschuhe!

Total belämmert ging ich dann von der Bühne und wurde direkt herzlich empfangen und beglückwünscht, wie gut wir das gemacht haben und wie geil unsere Musik ist und wie außergewöhnlich wir sind.
Ob’s wahr ist?! Keine Ahnung 😀 Aber ich glaube, an dem Tag bin ich 30 cm gewachsen 😀

Und jetzt erwische ich mich, wie ich heimlich google, wo man weitere Gigs starten kann.
So kann’s laufen 😀

Soundprobe —> https://www.youtube.com/watch?v=5yzr9Spo6N0

Das war mein ERSTER AUFTRITT! DANKE! Wolfang hat alles fotografisch begleitet! Danke!
Ich liebe euch alle <3
*kreisch*
Die Wiebke

 

Byebye Alltag, hello world!

 

Das so ziemlich Coolste und Knallgeilste sind für mich …. *Trommelwirbel*…. die Shootingreisen.
Byebye Alltag, hello world!

Man packt seine 7 Sachen zusammen und fliegt / fährt / beamt in ein anderes Land und schwupps, ist man auf seiner eigenen kleinen Abenteuerreise!
Eine meiner Lieblingsshootingreise war die Reise mit Dino Mari in Spanien.
Ich bin um 3 Uhr morgens aufgestanden, um in Lichtgeschwindigkeit (wuuuuuuuuuush) zu dem 1  1/2h entfernten Flughafen zu fahren (Ich bin da ein ziemlich übervorsichtiger Typ und lieber 2 Stunden vor Abflug am Flughafen).
Damals noch mit meiner Harley Quinn Jacke und meinen Lieblingsmonsterschuhen stand ich an der Schlange der Sicherheitscheckdingssuperanlage und hörte ein paar meiner Lieblinsrammsteinsongs und träumte schon von der großen Welt.


Ich liebe das Fliegen! Und ich liebe Fensterplätze im Flugzeug. Und ich hasse diese ultragruselige superlaute Klospülung im Flugzeug 😀  (Als Kind dachte ich immer, man kann da rausgesaugt werden!) .
Als ich angekommen bin, wurde ich direkt superlieb mit einem Kaffee vom Dino abgeholt. Zugegeben, so früh morgens bin ich ohne Kaffee eine ziemliche Schlaftablette, aber zum Glück weiß der Dino das ja 😀
Wir sind dann direkt vom Flughafen ins Hotel nach Rosas gefahren um dort erst mal ordentlich zu Frühstücken.
Und dann direkt nach Cadaques, denn Pause kann man sich ja auch später (wenn’s Licht nicht mehr da ist und man keinen Bock auf hohe Iso hat) nehmen!

Und Cadaques ist einfach mal… richtig richtig richrig geil! Jedes Haus ist weiß und jede Tür ist türkis! Und alles voller Katzen!

Dino + Wiebke + wenig Schlaf + ein lustiger Opa verfolgte uns + viele Katzen + ein wenig Heiligkeit + Kamera + Magic

Türkiiiis!

Als wir in Cadaques geshootet haben, verfolgten uns nicht nur Katzen. Da war auch ein Opi, der uns die ganze Zeit hinterher lief und uns aus sicherer Entferung beobachtete. Ich glaube er hatte sich andere Fotos erhofft 😀
Hahaha 😀
Und das Umziehen in den kleinen Gassen war doch nicht so einfach, wie ich dachte. Naja, ich hätte vielleicht vorher auf Fenster achten sollen.

Im schicken Bokeh versteckt sich ein armes kleines blindes Kätzchen 🙁 Am Liebsten hätte ich sie mitgenommen.

Da ich so genörgelt hatte und unbedingt zum Meer wollte, sind wir auch direkt zum Strand in Cadaques gelaufen.
Und yippie! Was will man mehr als MEER? Mehr Meer? Meehhhheeerrr. Was auch immer 😀
(Dino würde an der Stelle „coole Endurostrecken“ sagen. Vermutlich.)

*haach*

Bei dem Bild fehlt nur noch ein Sterndu, dann wäre es perfekt. Oder ein Goldini?

Als wir zurück zum Hotel fahren wollten, sahen wir beide vom Auto aus Wolken, die sich dort in den „Bergen“ verfangen haben und wir beschlossen, mal kurz nach oben zu fahren und zu gucken, ob man auch gleich ein Wölkchenbild machen kann. Aber immer da, wo ich stand, verzog sich dieses fiese Teil und ich wurde nur nass 😀


Aber hey, wir haben in den Wolken geshootet! Hier ist das Beweisfoto:

Und ja, die war direkt neben mir! Dino ist Zeuge! 😀

Und das war nur ein Morgen + Vormittag in Spanien mit dem Dino zusammen. Und sooooo viele tollen Bilder!

Da ich hier keinen 20 seitigen Blogeintrag schreiben will, schreibe ich wann anders weiter 😀 Muss ja schließlich noch spannend sein und bleiben, oder? (Ey, an der Stelle bitte nicht zweifeln!)

Danke Dino, dass du mir dieses Abenteuer möglich gemacht hast! Ich kann nicht beschreiben wie happy ich darüber bin!

Wie sieht es denn bei euch aus? Hattet ihr schon eine Shootingreise? Wie war sie für euch?

Herzliche Grüße,
die Wiebke

 

 

Yippie, 2017!

 

Juhuu, wir sind ins neue Jahr gekommen. Mehr oder weniger lebend, einen Tag danach war ich mir da nicht so sicher 😀
Das heißt: Zeit sich neue Vorsätze zu machen, die man eh nicht einhält und die dank des schönen Selbstbetruges dann auch nicht so wichtig sind zu erfüllen 😀

Mmh, was verspreche ich mir vom neuen Jahr?

Um es grob zu sagen: Es soll ein noch geileres Jahr als 2016 werden, obwohl das echt kaum zu schaffen ist 😀
Ich würde mir wünschen, ganz viele Auslandsshootings zu machen und viele Städte zu bereisen, coole neue Leute kennen zu lernen und einfach verdammt viel Spaß bei den Shootings zu haben. 
Letzteres hatte ich bis jetzt bei JEDEM Shooting, also sollte das nicht so schwer sein 😀

Wie lauten meine Vorsätze für 2017?

– bisschen mehr Sport machen
– mich mehr für Frauenkrams zu interessieren wie Makeup, Kleider, blaa
– wenigstens so tun als ob ich mich interessiere (Das hat noch nie geklappt)
– mit total tollen Leuten zusammen arbeiten zu dürfen (haha, das ist ein schlauer Vorsatz, den kann ich zu 100 % einhalten und dann kann ich wenigstens behaupten, ich hätte einen geschafft :D)
– bisschen mehr Laufstegjobs annehmen (Die finde ich meistens gruselig. Ich habe zu viele Videos gesehen, wo sich die Models total böse auf die …. den Mund gefallen sind und das wird mir bestimmt auch irgendwann passieren)
– in Fall Out 4 jede Quest machen
– mehr über meine Shootings zu schreiben (In dem Punkt bin ich immer unschlüssig, ich habe keine Ahnung ob es interessiert)
– Blogeinträge verfassen, die endlich mal Sinn + Inhalt haben 😀 (höhöhö)
– mit meiner Band Skiptones mehr Auftritte machen

Wie man merkt, bin ich kein Held in puntco gute Vorsätze machen 😀
Was habt ihr euch für Vorsätze gemacht?

PS: Das Bild hat der Dino Mari gemacht 🙂 Und ja, die Wunderkerzenteilchen zwicken wirklich auf der Zunge 😀 Nicht nachmachen! Außer du bist knallhart 😀

liebe Grüße,

die Wiebke

 

Das Kreativloch

Das Kreativloch.
Jeden Mittwoch sitze ich am PC und überlege mir die ganze Zeit, über was ich schreiben kann.
Schreibe ich über Shootingreisen, über Aufträge, irgendwelche Jobs oder neue Kleider, die ich bekommen hab.
Und jedes Mal fange ich an und lösche den Text wieder, schreibe einen anderen text, lösche ihn wieder und so weiter. Irgendwie hat er keinen Inhalt oder das Thema gefällt mir nicht richtig und…. bääh. Ich fühle mich einfach im Moment so kreativ wie eine Kartoffel.

Aber das ist nichts im Vergleich zum Kreativloch, dass man ab und zu hat.
Es gibt immer Momente, da habe ich KEINE Ahnung, was ich machen möchte.
Was will ich für Themen shooten, was nehme ich für Outfits mit, was kann man an der oder dieser oder jener Location machen, was für Makeup nehme ich und blablabla. Bei den vielen Fragen hat man irgendwie keine Lust mehr darüber nachzudenken.
Es ist viel bequemer, einfach zuhause rumzusitzen und einen Glühwein zu schlürfen, seinen Kuschelpulli zu tragen und mit einer Jogginghose zuhause rumzugammeln.
Denn draußen ist es kalt, vermutlich Stau, viele Menschen, mit denen man reden muss und man muss den Kuschelpulli ausziehen, weil er viel zu iehbähpfui für die Außenwelt ist.

Tja, das ist irgendwie kein schicker Text. Aber leider kommt dieses Loch viel zu oft.
Doch wie zieht man sich da wieder raus? Wie findet man neue Ideen, neue Anreize? Wo kann man die Motivation (legal) wieder erlangen? Wie kann man dieses „JUST DO IT“ umsetzen, ohne Meister des Selbstbetruges zu werden?

Wenn ich in dieser Phase bin, schaue ich mir meine Bilder an. Ich gucke, was ich bis jetzt gemacht habe und was noch fehlen könnte. Ich fange an zu basteln und zu nähen, höre Musik und gucke Bilder anderer Modelle und Fotografen an und irgendwie macht es dann immer *POOF MAGIC* und ich hab wieder was im Kopf. Ganz ohne Schokolade (wobei ich nichts gegen Schokolade einzuwenden habe).
Dank solchen Dingen werde ich wieder inspiriert und es fluppt wieder.
Und natürlich hoffe ich auch mal andere zu inspirieren, die in so einem Loch stecken.

Herzlichste Grüße,
die Wiebke

 

Warum kann man jemand anderen einfach mal nicht etwas gönnen?

 

 

Als ich heute in meiner Facebook-Chronik scrollte, fiel mir ein Beitrag einer jungen Fotografin auf, die ihre erste Magazinveröffentlichung in einem internationalen Magazin geschafft hatte und präsentierte ihre, meiner Meinung nach, echt starke Serie.
Doch anstatt nette Kommentare wie „Glückwunsch zur ersten Veröffentlichung“ oder sonst was in dieser Richtung zu lesen, gab es nur Kommentare wie „Das ist überhaupt nicht besonders“ oder „Oh, sie ist wohl was Besseres als wir anderen Fotografen“ und die Fotografin hat ihren Beitrag irgendwann gelöscht und auch die tollen Bilder auf ihrer Seite.

….
Okay. Was ist da los?!
Das war nur ein Beispiel, was tagtäglich vielen Fotografen passiert. Da in Facebook jeder Fotograf und Profi, sowie jedes Model Paymodel und Superstar ist, muss man eigentlich damit rechnen, oder?
„Der ist schlecht und der kann nicht bearbeiten und der benutzt Weichzeichner und sie ist in echt total hässlich und dies und das und bla und blubb. „
Doch warum schreiben Leute solche Haterkommentare? Vermehrt sieht man sowas immer unter Bildern der Fotografen, während das gleiche Bild, dass das Model postet, von den gleichen Leuten gelobt wird. (Was für mich total unverständlich ist) 

Und damit bin ich bei meinem eigentlichem Thema.

Warum kann man jemand anderen einfach mal nicht etwas gönnen?

Fotografeneinsteiger und auch Modeleinsteiger sind total unsicher. Klar, es ist echt nicht einfach, die Kamera und gleichzeitig das Model zu händeln, andersrum auch nicht einfach zu posen und auf die Anweisung des Fotografen zu hören und dabei auch noch locker und entspannt auszusehen.
Und wenn das dann auch noch funktioniert und bei viel Spaß gute Bilder rauskommen, will man doch auch dafür geschätzt werden.
Ist es denn schwer, einfach mal „starkes Bild“ oder etwas in dieser Richtung zu schreiben ?

Ich gehöre da zu den „I believe in karma„-Menschen und denke, dass das, was man gibt, auch irgendwann zurück kommt. Und wenn man auch mal andere unterstützt und sie stärkt, bekommt man von genau diesen Leuten auch diese Stärke zurück! 🙂
Also los! Wenn du etwas gut findest, dann schreibe es auch! Was gefällt dir daran? Was lässt deinen Blick darauf verharren?
Was hat das Model gut gemacht, was der Fotograf, was die Visa und so weiter?
Die Fotografenwelt (Dazu zähle ich natürlich nicht nur Fotografen, sondern auch alle anderen Parteien wie Models, Visas, Designer, Stylisten, Retoucher undsoweiter) hat etwas mehr Peace und Love verdient und auch bitter nötig!

Und sollte euch jemand aus der Fotografenwelt beleidigen, könnt ihr gerne diesen Beitrag posten 😉 Vielleicht denkt er/sie dann mal drüber nach!

Herzlichste Grüße,
die Wiebke <3

 

Vergleiche dich nicht mit anderen.

 

„Die wollen doch bestimmt nicht mit mir arbeiten, die sind viel erfolgreicher als ich“

„Wenn ich mit denen arbeite, bin ich das Entlein unter den Schwänen!“

„ Wenn sie mit mir arbeiten, dann bestimmt nur aus Mitleid. Sie hat dreimal so viele Likes wie ich“

Wer kennt das nicht? Sätze, die einem manchmal in den Sinn kommen.

Man sieht andere Menschen im Internet und vergleicht sich. Und schneidet da natürlich viel schlechter ab und schämt sich für seine Beschränktheit, egal in welchem Bereich.
Gerade in der Model- und Fotografenwelt ist das der Fall. Man sieht bildschöne, perfekte Modelle und unglaublich tolle und erfolgreiche Fotografen und …. sich selbst.
Designer, die nur mit total schlanken und großen Modellen arbeiten, die so unglaublich schön sind, dass man sich am Liebsten eine Papiertüte über den Kopf ziehen mag. Fotografen, die nur solche perfekten Modelle shooten und … wieder sich selbst.
Durch diesen direkten Vergleich – vielleicht ist man in diesem Moment total abgekämpft und ungeschminkt, schrecklich gekleidet, Augenringe dunkler als bei Pandas – und diese perfekten Personen. Und dadurch bekommt man schreckliche Minderwertigkeitskomplexe. Klar, es ist menschlich sich zu vergleichen, aber in dieser Welt des Photoshops und Fakes niederschmetternd.

Aber halt stop. Was zeigen sie? Was würde ich zeigen? Natürlich nur einen kleinen Ausschnitt meines Lebens. Meine perfekten Momente, meine schönsten Augenblicke, Dinge, die ich zeigen will! Und so denke nicht nur ich, sondern doch irgendwie alle, oder?
Würde ein Model ein unvorteilhaftes, schreckliches Bild posten? (Okay, in meinem Fall schon, aber wir reden hier allgemein).
Würde ein Fotograf ein Bild eines misslungenen Shoots zeigen?
Natürlich nicht! Denn das fällt alles wieder auf die Person zurück und schreckt andere ab. Und wer will das schon? Schließlich muss man sich ja verkaufen und so gut wie möglich darstellen.

Deswegen: Mache niemals den Fehler und vergleiche dich und dein Leben mit den Glanzmomenten anderer!!!

Man selbst lebt sein Leben ja selbst. Um es meiner Meinung nach voll ausleben zu können, darf man sich nicht in den Schatten anderer stellen und sollte selbst dafür sorgen, sich in seinem Licht zu wärmen!

Es sind deine Momente, die du selbst erschaffst. Deine Erfolge, deine Tiefs, aus denen du dich mit blanker Faust aus der Schlacht rauskämpfen musstest. Alles, was du selbst erarbeitest. Und das lässt alles viel heller strahlen, als die Erfolge der anderen!

Herzliche Grüße!
die Wiebke

Naa, wer bin ich heute?

 

Naa, wer bin ich heute?

Wer kennt es nicht? Man schaut einen Film oder verfolgt in einer Plattform irgendeine Person und würde am Liebsten genauso sein wie sie. Aber Pustekuchen, irgendwie ist man trotzdem man selbst.

Eins der Dinge, die ich am Modeln unglaublich liebe:
Du kannst sein wer du willst und nicht der, der du sein musst!

Beim Modeln ist es supereinfach, sein ganzes Wesen zu verändern. Heute ist man die süße kleine schuckelige Person von nebenan, morgen macht man das Set als total wahnsinniger Joker unsicher.
Man versetzt sich während des Shootings in die Person hinein, versucht so zu denken, sich so zu benehmen und genau so zu rocken.

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Der Moment vor der Kamera wird so gestaltet, wie du dich gibst. Denn es kann nur das geshootet werden, was auch gezeigt wird. Und das ist der große Auftritt, auf den es ankommt.

Durch diese verschiedenen Facetten, die man zeigt, erweitert man auch seine eigene kleine Welt. Klar, vermutlich denkt die Häfte der Menschheit, dass man im Kopf total balla-balla ist und die andere Hälfte denkt an „plem-plem“, aber dadurch kann man kleine Geschichten erzählen, die man nicht in Worte fassen kann.

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Der traurige Clown. Ein Clown, ewig dazu verdammt „lustig“ zu sein und niemals seine wahren Gefühle zeigt. Doch was, wenn doch? Wer bringt den Clown zum Lachen?

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Man braucht dazu ein wenig Fantasie und auch ein bisschen Verrücktheit. Und natürlich muss man es sich auch trauen. Und das war’s schon!  Und du kannst wirklich der sein, der du willst <3

Amelie Munic - November Issue_10 Amelie Munic - November Issue_7

„Ohgott, was sollen denn die Anderen denken?!“ Bei dem Gedanken ertappe ich mich ab und zu… tjaaa, was denken die Anderen?! Ist doch egal, wenn das Ergebnis gut ist, oder? 😀 Und wenn nicht… hat man auf jeden Fall ein Erlebnis zum Erzählen!

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Bei diesem Shoot dachte ich an Mila Jovovich, als sie das fünfte Element spielte. Ja okay, der Multipass fehlt. Nächste Mal! 😀

Sehr interessant ist auch das, was andere Personen in den Bildern sieht. Welche Geschichte erzähle ich dir?

Ich hoffe euch hat der Beitrag gefallen!
Liebe Grüße,

Die Wiebke

 

 

Wie alles anfing…. Mein erstes Mal vor der Kamera

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Ich werde sehr oft gefragt, wie ich zum Modeln kam, wie ich in die Agenturen gekommen bin und so weiter und sofort.
Das ist eine ziemlich einfache Geschichte.
Wie einige vielleicht wissen, bin ich in München geboren und wohnte da auch bis ich 11 Jahre alt war.
Mit 7 Jahren bin ich mit meinen Eltern durch die große Stadt München gelaufen und sie wurden von einem Mann angesprochen, ob ich Lust auf 20 Packungen „Dickmann“s (Oder sagt man Dickmänner?!) hätte (So hatte ich es damals verstanden).
Natürlich hatte ich Lust und wir gingen in eine Gebäude mit einem Raum, der vollkommen schwarz war. Ich erinnere mich noch an die große Kamera und das sehr helle Licht und die vielen vielen Dickmannpackungen. Und ich durfte die ganze Zeit einen Dickmann essen und sollte dabei „mmmmh, lecker“ sagen, was mit vollem Mund dann irgendwie nicht ganz so einfach war. Da bin ich ganz froh, dass sie den Satz rausgeschnitten haben und man nur ein kleines Kind mit vollem Mund sieht. Tjaaa, das bin ich!
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Und so fing alles an! Dann bin ich in irgendwelchen Agenturen gewesen und rutschte in mehr Agenturen rein. Ich lernte wundervolle Menschen kennen und machte mit ihnen freie Projekte und lernte durch die freien Projekte noch mehr wundervolle Menschen kennen.
Und nun bin ich hier wo ich jetzt bin und danke allen von Herzen dafür!!!

Was ist eure Geschichte? <3

Liebe Grüße,

die Wiebke <3

 

 

Nicht. Nachmachen. Echt jetzt!

 

Yes, das ist schonmal ein guter Titel eines Blogeintrages.
Es geht um Makeup. Oder Haarspray. Je nach Beklopptheit ist beides gleichzeitig anwendbar 😀

WUUUH GOLD!

WUUUH GOLD!

Ich habe mir zur Halloweenzeit ein schickes Haarspay der Farbe GOLD (ist das überhaupt eine Farbe?!) geholt. Gold ist eine schöne Farbe, wirkt edel, ist selten, schön, glänzt und mag ich einfach.
Aber irgendwie wirkt kein Gold so richtig golden auf Fotos, sondern eher wie eine braune Pampe unbekannter Herkunft (Nein, denk‘ nicht dran! Das meinte ich NICHT)

Also kam ich auf die wundervolle Schnapsidee, mir das goldene Haarspay volle Kanone ins Gesicht zu sprühen! Das war auch soweit okay, außer, als es in die Augen geflossen ist. Nicht schön. Gaaarnicht schön.
Und natürlich hab ich auch das Spay auf die Lippen und ein bisschen auf die Zähne gesprüht, weil es meiner Meinung nach „authentischer“ aussah. Und war nun wirklich richtig echt superwirklich überhauptnicht ganz und garnicht schön! Aaaaber was macht man nicht alles für ein tolles Bild!

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Je nach Licht sieht das Gold sogar bronzig aus 🙂

Das schicke Haarspray wirkt unglaublich toll auf den Bildern und sieht meiner Meinung nach nach richtigem Gold aus! Und dafür, dass das Haarspray nicht teurer als 3 Euro war, ist es echt super.